Aus der Werkstatt in den Rechner
In meiner Werkstatt in Dortmund repariere und baue ich seit 2017 Gitarren, Bässe, Pickupsund Verstärker – und immer auf der Suche nach dem Sound auch Effekt-Pedale. Was mich an Pedalen und alten Studio-Geräten fasziniert, steckt jetzt auch in Software: Plugins für deine DAW und Proberaum, eine App zum Üben mit deinem eigenen Sound.
Fast jedes Plugin hat ein Vorbild aus der Musikgeschichte: das künstliche Doppeln in den 60ern, ein legendäres Boutique-Modulationspedal, eine String-Machine von 1978, die Eimerketten-Chips alter Effektgeräte. Und dann war da noch der Wunsch nach etwas Wildem, Unberechenbarem: Kaleidoskop würfelt sich seine Effekte selbst zusammen – von sphärisch warm bis rudimentär kaputt. Alles kannst du 14 Tage kostenlos testen, bevor du kaufst.
Jan · Ruhrpott Guitars
App
Proberaum
Üben mit Plugins und Playback – die App für den Proberaum zu Hause
29 €
Plugin-Bundle
Komplett-Bundle
So funktioniert’s
Erst testen
Alles 14 Tage kostenlos und ohne Einschränkung ausprobieren. Danach läuft es als Demo mit kurzen Aussetzern weiter.
Eine Lizenz
Gilt für Mac und Windows zusammen, auf bis zu fünf Rechnern gleichzeitig. Rechner abmelden geht jederzeit.
Updates inklusive
Alle Updates der Version 1 sind im Preis enthalten.
Aufstocken
Was du schon gekauft hast, wird beim Bundle voll angerechnet.
Die App
Proberaum
Üben mit Plugins und Playback – die App für den Proberaum zu Hause



Dein Instrument geht vom Audio-Interface durch bis zu vier Plugins, dazu läuft ein Song als Playback. Mit dem Blend-Knopf mischst du beides. Proberaum erkennt das Tempo des Songs, zählt vor dem Einsatz ein und spielt Loops in ganzen Takten – so lassen sich schwierige Stellen gezielt üben. Mit den Sets spielst du ein ganzes Programm in Reihenfolge durch, Song für Song mit eigenem Sound. Außerdem übst du Songs langsamer, schneller oder in anderer Tonart (SPEED & KEY), nimmst dich selbst auf und hörst den Take sofort an; dazu gibt es einen durchgehenden Klick.
- Bis zu vier Plugins hintereinander, als Audio Unit oder VST3 (Windows: VST3) – mit Favoriten, zuletzt benutzten Plugins und Suche; ein Klick auf den Namen tauscht ein Plugin aus
- Eingebaute Amp-Simulation Backline (unter BUILT-IN): vier Gitarren- und drei Bass-Modelle, Raumhall bzw. Kompressor, ohne Latenz
- Playback aus WAV, AIFF, MP3, M4A, FLAC …, mit Tempo-Erkennung, die dem Tempo der Band folgt; die Lautstärke wird angeglichen, damit Instrument und Song gut zusammenpassen
- Einzähler, der immer auf der Eins endet – auch mitten im Song
- SPEED & KEY: einen Song langsamer, schneller oder in einer anderen Tonart üben – Tempo 50–150 %, Tonhöhe ±12 Halbtöne
- Aufnahme: REC nimmt einen Durchgang auf, danach hörst du deinen Take sofort an – durch deine Plugins und mit dem Song gemischt. Bewusst einfach gehalten, kein Looper. Export als WAV: nur der Take, Take mit Playback oder trocken (DI) zum späteren Re-Amping
- Durchgehender Klick, der dem Tempo der Band folgt, auch wenn sie schneller oder langsamer wird
- Stimmgerät (Taste T), das Playback hält dabei an
- Loops auf ganze Takte, Zoom, Steuerung per Tastatur oder Fußschalter (Taste P für den Einzähler, C für den Klick)
- Sets: ein ganzes Set in Reihenfolge durchspielen – mit Einzähler, Pause und Sound pro Song, der nächste Song startet automatisch
- Set-Zeit mit Restzeit und Ende als Uhrzeit
- Mit PRACTISE geht es direkt vom Set ins Üben eines Songs und wieder zurück
- Bild ab / Bild auf (z. B. ein Notenwender) wechselt zum nächsten bzw. vorigen Song
- Projects halten den Sound fest, auf Wunsch samt Playback
- Bei Problemen hilft Proberaum mit: Nach einem Absturz bietet es beim nächsten Start an, Jan einen Bericht per Mail zu schicken (du siehst die Mail vorher und schickst sie selbst), sonst über Zahnrad › Send problem report
MacProberaum ist eine App, kein Plugin: in den Ordner Programme ziehen und starten. Beim ersten Start fragt macOS nach dem Mikrofon – gemeint ist der Eingang deines Interfaces. Die Installationsanleitung liegt im Download.
WindowsInstaller starten; Windows warnt eventuell (SmartScreen: „Weitere Informationen“ › „Trotzdem ausführen“). Für ein Audio-Interface den Treiber des Herstellers installieren und in Proberaum unter Zahnrad › Audio settings bei DRIVER ASIO® wählen.
Für macOS 11 und neuer (Apple Silicon und Intel) und Windows 10/11 (64 Bit).
Proberaum für Windows ist ASIO®-kompatibel. ASIO is a registered trademark of Steinberg Media Technologies GmbH.
14 Tage kostenlos testen macOS · 15,6 MB
14 Tage kostenlos testen Windows · 8,1 MB
Die Plugins
Alle Plugins im Bundle

Alle Plugins auf einmal: Doppelspur + Überholspur, Ebb & Flow, Kaleidoskop + Prisma, Namenlos, Spurpolitur, Omnia. Doppelspur + Überholspur und Kaleidoskop + Prisma gibt es nur paarweise. Was du schon einzeln gekauft hast, wird voll angerechnet.
Für macOS 11 und neuer und Windows 10/11 (64 Bit; Plugins als AU und VST3, unter Windows VST3).
14 Tage kostenlos testen:
Proberaum: Mac · Windows
Plugins: Mac · Windows
Doppelspur + Überholspur
Artificial Double Tracking wie 1966 in Abbey Road – in Mono und in True Stereo

Doppelspur: Das Signal läuft über eine zweite, virtuelle Bandmaschine, deren Tempo ein Oszillator ständig ein wenig verändert. Das verzögerte, leicht schwankende Signal klingt wie eine zweite Aufnahme: Stimmen und Gitarren werden breiter und voller, ohne nach Effekt zu klingen.
Überholspur: der Stereo-Ableger. Der linke Eingang läuft über eine eigene Bandmaschine nach links, der rechte über eine zweite nach rechts, das trockene Signal bleibt in der Mitte. Ideal für Gesang: Die Stimme bleibt in der Mitte, links und rechts kommen zwei Doppelungen dazu. Genauso gut auf Stereo-Gitarren, Keyboards und Synths.
- Easy- und Pro-Ansicht, die sich alle Einstellungen teilen; Motion-Regler für Bewegung, Tiefe und Tempo in einem
- Bandsättigung, Wow & Flutter, Filter und Panorama pro Band
- Überholspur: Band L und Band R mit eigener Bandgeschwindigkeit, Offset und Dry-Regler für die trockene Mitte
- Je 14 Werkspresets, eigene Presets und ein Würfel für Zufallsklänge
TippZwei Plugins, zwei Aufgaben. Doppelspur macht eine Doppelung und kann Original und Doppelung nach links und rechts auseinanderziehen – gut, wenn eine Spur breiter werden soll. Auf Mono-Spuren dafür als Stereo-Effekt laden (in Logic „Mono › Stereo“). Überholspur lässt die Spur in der Mitte stehen und setzt zwei Doppelungen dazu, die du im Panorama verteilst – ideal für Gesang. In der Plugin-Liste der DAW heißt es „Ueberholspur“, ohne Ü.
Für macOS 11 und neuer (Apple Silicon und Intel) und Windows 10/11 (64 Bit, VST3).
14 Tage kostenlos testen macOS · 108,1 MB
14 Tage kostenlos testen Windows · 27,2 MB
Ebb & Flow
Zufällige Tonhöhensprünge – von Tape Stop bis Chorus

Ein Modulationseffekt um einen Eimerketten-Chip (BBD): Ein zufälliger LFO zieht die Verzögerung immer wieder kurz weg, mal hoch, mal runter, und kommt sofort zurück. Hart eingestellt klingt das nach stotterndem Tonband, weich nach schwebendem Chorus. Ein Low Pass Gate folgt dem Anschlag und lässt den Klang atmen.
- Rate, Damp und Depth: wie oft, wie weich und wie weit es springt
- LPG von dumpf bis offen – laute Töne öffnen das Gate weiter, dazu ein wenig Rauschen
- Mix von trocken bis nass – mit trockenem Anteil wird Chorus daraus
- 10 Werkspresets von „Tape Stop“ bis „Tidal Chorus“, eigene Presets
TippStartet mit dem Preset „Tape Stop“. Damp nach rechts drehen, und es wird ein Chorus.
Für macOS 11 und neuer (Apple Silicon und Intel) und Windows 10/11 (64 Bit, VST3).
14 Tage kostenlos testen macOS · 108,1 MB
14 Tage kostenlos testen Windows · 27,2 MB
Kaleidoskop + Prisma
Zufalls-Multi-Effekt mit genau einer Bedienung – und seine offene Schwester


Kaleidoskop: Antippen würfelt eine neue Effektkette, Gedrückthalten lässt den Klang wandern, und der Tipp-Rhythmus bestimmt, wie wild es wird – von sanft bis „Carnage“. Keine Regler, keine Effektnamen: nur hören und weiterwürfeln.
Kaleidoskop Prisma: derselbe Klang und dasselbe Auge, aber alles, was Kaleidoskop verbirgt, liegt hier offen – jede Kette, jeder Effekt und jeder Wert lässt sich sehen und einstellen.
- 16 Effekte, 3 bis 6 in jeder Kette; Hitze über den Tipp-Rhythmus
- Drei Looks (Tinte, Glas, Signal), Lautheitsausgleich und Limiter als Sicherheitsnetz
- Prisma: Kette frei wählbar und per Ziehen umsortieren, Schlösser für Effekte und Werte
- Prisma: Undo/Redo, Werks-Presets, Mute und Solo pro Effekt
TippBeide Plugins gibt es nur zusammen. In Prisma öffnet und schließt ein Rechtsklick aufs Auge die Haube.
Für macOS 11 und neuer (Apple Silicon und Intel) und Windows 10/11 (64 Bit, VST3).
14 Tage kostenlos testen macOS · 108,1 MB
14 Tage kostenlos testen Windows · 27,2 MB
Namenlos
Flanger, Chorus, Doubling, Tremolo – und alles dazwischen

Modulation nach dem Vorbild der Lovetone „Flange With No Name“ (2000): ein BBD-Delay mit Rückkopplung, dazu ein optisches Tremolo. Von sanftem Phasing über Chorus und Doubling bis zum Slapback, auf Wunsch bis in die Selbstoszillation.
- Action und Reaction (Yin/Yang) für Delay-Pegel und Rückkopplung
- Live-Anzeige von Frequenzgang und LFO
- Loop-Echo und Trig (LFO im Takt der DAW) unter „Loop & Trig“
- 16 Werkspresets, eigene Presets, Würfel
TippErst die Lautstärke runter, dann experimentieren: Selbstoszillation kann deutlich lauter werden als das Eingangssignal.
Für macOS 11 und neuer (Apple Silicon und Intel) und Windows 10/11 (64 Bit, VST3).
14 Tage kostenlos testen macOS · 108,1 MB
14 Tage kostenlos testen Windows · 27,2 MB
Spurpolitur
Jede Spur aufpolieren – sieben Effekte, je ein Regler

Tone (von schlank-fokussiert bis Loudness), Drive (von Bandwärme bis Crunch), ein Opto-Kompressor, Chorus, Banddoppelung, Band-Echo und ein Hall, der mit einem Regler von Room über Chamber und Hall bis zur Plate wandert. Dazu ein VU-Meter und eine Anzeige für den Kompressor.
- Sieben Effekte mit je einem Regler – alle auf null: Signal unverändert
- SPACE: Room › Chamber › Hall › Plate, der Charakter ändert sich mit
- VU-Meter für den Ausgang, Balken für den Kompressor, Werte unter den Knöpfen
- 25 Werkspresets in fünf Kategorien (Vocals, Guitar, Bass, Drums, Keys)
TippMit einem Preset der passenden Kategorie anfangen und dann nur noch die Regler nachziehen, die auffallen.
Für macOS 11 und neuer (Apple Silicon und Intel) und Windows 10/11 (64 Bit, VST3).
14 Tage kostenlos testen macOS · 108,1 MB
14 Tage kostenlos testen Windows · 27,2 MB
Omnia
String Ensemble, Synthesizer und Bass in einem

Ein virtuelles Instrument nach dem Vorbild einer String-Machine von 1978: Streicher, ein para- oder polyphoner Synthesizer und ein monophoner Bass, alles gleichzeitig spielbar und mischbar. Alle Tasten klingen wie beim Original aus einer gemeinsamen Tonerzeugung – mit dem typischen, schwebenden Ensemble-Klang.
- Strings (Violin, Viola, Cello, Bass) durch den 3-Voice Chorus Phaser
- Synthesizer para- oder polyphon mit 24-dB-Filter und ADSR
- Split, Transpose und Panorama pro Sektion
- 16 Werkspresets, davon 6 im Geist von Joy Division
TippOmnia ist ein Instrument: im Instrument-Slot laden, nicht als Effekt.
Für macOS 11 und neuer (Apple Silicon und Intel) und Windows 10/11 (64 Bit, VST3).
14 Tage kostenlos testen macOS · 108,1 MB
14 Tage kostenlos testen Windows · 27,2 MB
Kostenlos testen
Alles herunterladen und 14 Tage ohne Einschränkung ausprobieren – ohne Kauf, ohne Anmeldung. Die Plugins kommen in einem Installer, beim Installieren wählst du aus.
Proberaum für Windows ist ASIO®-kompatibel. ASIO is a registered trademark of Steinberg Media Technologies GmbH.
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